Archive for the 'Benny' Category

Erdbeben

Benny September 1st, 2010

Heute war in unserer Fabrik eine betriebsinterne Erdbebenübung, weil am 1. September 1923 das großes Kanto-Erdbeben war, ein zerstörerisches Monster, wodurch sehr viele Menschen starben. Jährlich zum 1. September werden daher Übungen zur Evakuierung veranstaltet. So auch in dem Werk, wo ich mein Praktikum absolviere.
Als die Durchsage zur Übung kam, haben sich alle langsam bereit gemacht, die Anlagen und Büros zu verlassen (dazu gehört auch das Ausziehen der Pullover, da es draußen keine Klimaanlagen gibt). Spätestens als wir unten auf dem Hofen angekommen sind, wurde die Stimmung (trotz 35°C Lufttemperatur) überraschend heiter. Es wurde gelacht und rumgealbert, so kam kaum das Gefühl auf, bei einer ernsten Übung mitzumachen.
Nur die Verantwortlichen nahmen ihre Aufgabe ernst und gaben strikte Anweisungen. Es kam auch ein kleines betriebseigenes Feuerwehrfahrzeug vorbei und hat demonstriert, dass es im Ernstfall einsatzbereit wäre. Continue Reading »

Interkulturelles Arbeiten in Japan

Benny August 26th, 2010

Nach nun bald einem halben Jahr in einem rein japanisch geführten Büro bin ich um einige Erfahrungen reifer.
Ich habe schon in vielen Büros in Deutschland gesessen, aber dort vieles in den Jahren nicht erlebt, was ich hier in Japan so im Büro erlebe.
Erstmal habe ich in diesem japanischen Büro noch kein Geschrei und keine Ausraster erlebt. Die Japaner können auch mal ungemütlicher werden, aber sind immer sehr beherrscht, insbesondere die Frauen sind immer sehr gefasst und unterdrücken jede Form der negativen Gefühlsausbrüche (während positive durchaus gezeigt werden). Und das, obwohl ich hier in der Logistikabteilung sitze, welche immer zwischen den Fronten steht und viel Verantwortung hat.

In Japan ist aber eines ganz anders: Die Gefährdung der persönlichen Reputation steht hier auf einem ganz anderen Blatt, als in Deutschland.
In Japan ist es Alltag, dass Geschäftsmänner in der U-Bahn mit dem Handy oder einer mobilen Spielekonsole von Sony oder Nintendo spielen. In Deutschland ist das doch undenkbar, da muss es die FAZ oder New York Times (um auch international zu wirken) sein. Continue Reading »

Fujisan – Bergsteigen für Jedermann

Benny August 24th, 2010

Der Fujisan 富士山 (nicht Fujiyama. “san” steht auch nicht für eine Person, sondern ist die On-Lesung von Chinesisch shān 山) ist die ideale Herausforderung für jeden Japanreisenden. Jaaa, das ist dieser Berg wirklich…

Du möchtest Japan mal vom aller höchsten, zu Fuß erreichbaren Punkt aus betrachten? Der Sommerhitze mal für eine Weile entkommen? Dich dabei sportlich betätigen und was zu erzählen haben für Daheim? Wunderbar! Ab zum Fujisan!
Jetzt muss nur noch Juli oder August sein, dann kann es losgehen. Hopp den Rucksack gepackt und ab geht es auf 3700 Meter Höhe.

Nein, Spitzhacke und Klettersteig darfst Du zu Hause lassen, dicke wandertaugliche Schuhe (denn der Boden ist steinig) und dicke Klamotten (denn dort oben ist es um 0°C kalt) reichen! Der Fuji ist ein großer, aber recht einfach zu besteigender Berg. Echte Bergsteiger würden sich beim Fuji, zumindest in der Wandersaison zwischen Juli und August, doch arg langweilen.

Beim Fuji bekommt man viel geboten, nämlich eine (für Bergsteiger-Laien) Herausforderung für´s Leben, eine Gelegenheit japanische Schimpfwörter auszuprobieren (nach dem Abstieg sitzen die neuen Wörter dann aber auch, garantiert!) und eine tolle Aussicht, sofern das Wetter mitspielt.
Spielt das Wetter nicht mit, hat man statt der tollen Aussicht dann einen schmierigen Vulkan, mit wechselhaften Regenschauern und starken Winden. Ehrlich gesagt glaube ich nicht, dass ich es bis zum Gipfel gewagt hätte, wenn es (mehr als nur einen Schauer) geregnet hätte. Der Aufstieg sowie auch der Abstieg sind so anstrengend, dass man sich einfach manchmal hinsetzen muss, da führt kein Weg drum herum (im wahrsten Sinne des Wortes). Das Vulkangestein und der überall vorhandene Sand können echt ekelig werden, wenn es regnet.

Ist es sonnig, dann ist es andersrum. Der Fuji ist dann sehr staubig und man wird zwangsläufig eine Menge Staub und Sand mit nach Hause nehmen, ein Souvenier für den Staubsauger. Sonnenbrand gibts noch obendrauf (Tipp: Sonnencreme nicht vergessen und falls doch, sich dann mit Vulkanstaub einreiben. Nicht nur reich an Nährstoffen, sondern schützt auch vor UV-Strahlung und man sieht aus, als hätte man die totale Fuji-Erfahrung gemacht).

Jetzt mal ehrlich, der Fuji ist eigentlich kein Spaß. Es ist total bekloppt sich selbst auf den Berg zu zwingen, Stunde für Stunde. Man wird nur zum Knecht des eigenen Ehrgeizes. Alle diejenigen, die von keinen zehn Pferden auf den Berg raufgebracht werden können, sind keine Stubenhocker, sondern einfach normal im Kopf. Es gibt keine Seilbahn runter, kein Fahrstuhl (wer mich nun für bekloppt hält, kennt Japaner nicht, siehe z. B. den Fahrstuhl beim Wasserfall in Nikko 日光), dafür gibt es oben auf dem Gipfel und bei fast jeder Station Getränkeautomaten und auf dem Gipfel selbst dann noch eine Wetterstation (deren Spitze zugleich wirklich der höchste Punkt in Japan ist). Wenn man sich oben den Knöchel verstaucht oder was bricht, hat man gelitten.

Der Berg ist im Grunde auch hässlich. Von weiter Ferne und mit viel Schnee geschminkt sieht der Berg wunderbar aus, aber im Juli und August ist er dann nicht mehr so schön. Vom Nahen sieht er eher aus, wie eine Marslandschaft. Ungefährlich ist es auch nicht ganz auf dem Fuji. Den Berg versehentlich herunterkullern kann tödlich enden, zumindest ohne Komplettpolsterung und Bremsfallschirm. Steinschlag ist nichts Ungewöhnliches und kann ebenfalls ins Auge gehen (auf den Kopf reicht ja schon). Ach ja, der Vulkan schlummert auch nur, erloschen ist er nicht. Es ist ein aktiver Vulkan. Der letzte Ausbruch war schon ein Weilchen her, da hatten sich noch Samurai und Ninja gegenseitig auf dem Kieker. 1707 soll der Vulkan zwei Wochen lang gewütet haben. Alle 300 Jahre ungefähr soll er sich mal zu Wort melden…. Man brauch vielleicht also gar nicht mehr so viel Glück, dass der Fuji-Besuch mit einem spektakulären Feuerwerk aufgewertet wird. (Das Ausbruchsrisiko wird in Wahrheit als gering eingestuft)

Es ist nunmal ein Berg, ein sehr großer noch dazu und obendrauf eben auch noch ein Vulkan. Wenn der Berg überhaupt gar nicht anstrengend und gefährlich wäre, dann wäre er ja auch keine Herausforderung und nicht die Erfahrung wert. Wer verrückte Sachen gerne tut und mal eine Nacht im Juli oder August dafür zu opfern bereit ist, der sollte wirklich zum Fujigipfel hoch und sich auf ein kleines Abenteuer gefasst machen. Wer sein vieles Geld nicht bis zum Gipfel hinaufschleppen möchte und die Nähe zu Japanern sucht, der sollte in einer der Hütten auf dem Fuji rasten, so wie mein Kumpel, Kollege und Kommilitone Leon, dessen Erfahrungsbericht Einmal Hölle und zurück im Übrigen sehr lesenswert ist.

Der Weg hoch dauerte bei mir etwa 10 Stunden und runter 5 Stunden, wobei ich auch nicht der schnellste war (einige Japaner sind auf dem Rückweg an mir vorbei gehüpft, ich hoffe, die sind dann auch so heil unten angekommen, wie sie von oben gestartet sind). Beim Aufstieg war ich noch einer der Schnelleren, habe mir aber auch großzügige Pausen gegönnt. Die dünne Luft kann schnell Kopfschmerzen verursachen, es ist viel Trinken notwendig! Das darf keinesfalls vernachlässigt werden. Hier trägt man einfach 3 Liter Wasser nach oben oder aber man greift stattdessen tiefer in den Geldbeutel und kauft sich die 3 Liter auf dem Berg für 3000 Yen zusammen.

Der Abstieg war sowas wie ein langgezogener Abenteuerspielplatz, mit Seilen, an welchen man sich einem steinig, sandigem Boden entlangschleifen kann. Füße, Rücken und Kniee stehen unter Belastung und Schlafmangel verbessert die Stimmung auch eher weniger. Dabei und danach fühlt man sich so dreckig, dass man für eine Dusche richtig Geld zu zahlen bereit wäre. Es ist schon eine deftige Portion Galgenhumor notwendig, um die Tour mit guter Laune bis zur 5. Station (erst dort ist die Busanbindung) zu überstehen.

Am Tag vor der Reise zum Fuji habe ich neue Schuhe gekauft (mit dicker Sohle und Polsterung, leider ohne Schweißabfluss für die Zeit bei 40°C in Tokyo zum Umsteigen), die wurden vom Abstieg (und keinesfalls vom Aufstieg!) sehr in Mitleidenschaft gezogen.

Nachfolgend nun einige bildliche Impressionen von der Besteigung des Fujisan.
In der Nacht konnte ich leider kaum Fotos machen, dazu fehlte mir leider das Stativ (welches ich aber wirklich nicht auch noch den Fujisan heraufschleppen wollte). Die Nacht war aber sehr schön, da sternenklar (und man sieht wohl kaum in einer solch dichtbesiedelten Landschaft so viele Sterne wie auf dem Fuji). Daher habe ich wenig Nachtfotos, obwohl die Nacht eigentlich am intensivsten in meiner Erinnerung geblieben ist.

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Nikko 日光

Benny July 23rd, 2010

Nikko 日光 (にっこう) ist eine bekannte Stadt in der Mitte von Japan etwa 1,5 Stunden von Tokyo entfernt. Die Stadt liegt nahe der Berglandschaft, welche der Mitte Japans entlang läuft. In und vor allem um Nikko gibt es viele Sehenswürdigkeiten, welche Nikko zu einen Touristenmagneten machen. An Wochenden und vor allem zu japanischen Feiertagen sind die Sehenswürdigkeiten voll von einheimischen Touristen (vor allem aus der benachbarten Tokyo-Region). Schon wenn man in die Bahn der Nikko-Line einsteigt, trifft man auf sehr viele Ausländer.
Leider regnet es oft in Nikko. Freunde und Kollegen die die Stadt besuchten, berichten von leichten und starken Regenfällen. Auch als ich diese Woche in der Stadt war, wurde mein Aufenthalt durch sehr starke Regenschauer eingeschränkt. Leider habe ich daher nicht alles von Nikko sehen können und werde die Stadt irgendwann noch einmal besuchen.

Japanische Polizeiautos

Benny July 2nd, 2010

Die japanischen Polizeiautos gefallen mir sehr. Die japanischen Polizeiautos sehen nämlich, meiner Meinung nach, ernsthafter und dezenter aus, als die deutschen Polizeiautos.

Die japanische Polizei an sich hingegen, gilt in den Augen der japanischen Bevölkerung jedoch eher als nicht besonders mutig, denn es gibt schon so einige Videoberichte im japanischen Fernsehen, in denen die japanische Polizei keine Glanzleistung zeigte oder sogar vor Kriminellen flüchtete.

Dies sorgt zu einem gewissen Teil (welcher aber auch nicht überschätzt werden darf) dafür, dass die Yakuza (japanische organisierte Kriminalität) sogar bis zu einer gewissen Grenze Akzeptanz bei der Bevölkerung genießen, da die Yakuza sich auch als ein Wächter der nationalen Interessen sehen möchten – und zwar ohne Kompromisse.

Japanisches Polizeiauto

Yakuza, oder was man dafür halten möchte, kann man in Japan wirklich genug finden, sie stehen zum Beispiel auf Parkplätzen rum mit klischeeerfüllenden Autos, welche die Präsenz unterstreichen sollen. Ein Arbeitskollege meinte, dass die meisten Yakuza sehr nette Menschen sind, wenn man mit ihnen kein Problem hat. Lässt man sich auf Geschäfte mit ihnen ein, bekommt man aber fast zwangsläufig irgendwann ein Problem mit ihnen. Also lieber Finger weg von diesen zwielichtigen Gestalten.

Vokabeln:

Polizei – Chin.: 警察 jǐngchá; Jap.: 警察 けいさつ
Organisierte Kriminalität (Mafia) – Chin.: 黑手党 hēishǒudǎng; Jap.: マフィア

Regenzeit – 梅雨

Benny June 27th, 2010

Es regnet gerade wieder hier in Japan.

Chin.: 下雨了  xiàyǔ le (runterfallen – Regen – Zustandspartikel)
Jap.: 雨が降っている  あめがふっている (Regen – Subjektpartikel -fällt gerade herunter)

Diesen Satz hört man in Ostasien gerade häufiger, denn es ist Regenzeit! Die Regenzeit fängt in Japan im Süden Ende Mai an und endet im Norden Ende Juli.

Diese warme Regenfront, von der vor allem Japan, Südkorea, Taiwan und der Südwestteil der Volksrepublik China betroffen sind, ist bei den Einheimischen recht unbeliebt. Zwar werden dann in der Regel nicht die Jahreshöchsttemparaturen erreicht (die fangen dann gegen Ende der Regenzeit an), aber es ist doch schon sehr warm und teilweise richtig heiß für eine Zeit, in der es die meisten Zeit wolkig, nebelig und vor allem nass ist.

Die Japaner gehen hier daher kaum mehr ohne Regenschirm aus dem Haus, obwohl ein Ausbleiben dieser Regenperiode für viele Landwirte (Obst- und Reisanbau) sicherlich existenzgefährend wäre.

Auf Chinesisch nennt man diese Zeit ebenfalls 梅雨 méiyǔ. Bevor in China und Japan aber abgedichtete Häuser mit Klimaanlagen (diese kühlen nicht nur, sie liefern auch trockene Luft) verbreitet waren, wurde und wird diese Zeit auch als “Schimmelregen” bezeichnet.

Der Name 梅雨 kommt wohl daher, dass zu dieser Zeit die japanischen Pflaumen blühen (was eigentlich keine Pflaumen sind, sondern Aprikosen, aber mir geht es hier eher um die Kultur als um die Biologie). Diese Pflaumen wurden in Japan, Korea und China schon lange kultiviert und kommen ursprünglich wahrscheinlich vom Festland Chinas.

Diese heiße Regenzeit kann also getrost mit einem Glas eisgekühltem 梅酒 gefeiert werden.

Vokabeln:
Regenzeit China-Korea-Japan: Chin.: 梅雨 méiyǔ;Jap.: 梅雨 つゆ
Pflaumenwein: Chin.: 梅酒 méijiǔ ; Jap.: 梅酒 うめしゅ

Kamakura 鎌倉

Benny June 13th, 2010

Kamakura ist sicherlich einer der schönsten Ausflugsorte (insbesondere im Sommer), welcher als Tagesausflug von Tokyo aus machbar ist.
Kamakura ist eine Kulturstadt, mit einem großen und sehr bekannten Buddha und vielen Tempeln. Die Küstenstadt liegt am pazifischen Ozean, es gibt einen einigermaßen schönen Strand. Da Kamakura auch von bergiger Landschaft umgeben ist, gibt es viele schöne Aussichtspunkte auf das Meer.

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Sommer in Japan 日本の夏

Benny June 10th, 2010

Arbeiten in Japan und China ist, zumindest in den Boom-Metropolen, im Sommer mit sehr viel heißer Luft, ich betone hiermit den klimatischen Kontext, verbunden. Zudem ist es oft sehr feucht, was die Sache nicht angenehmer macht.

Dafür sind in den angesprochenen Metropolen jedoch Klimaanlagen quasi Standardausstattung für jeden Haushalt und jedes Büro. Doch was ist, wenn die Klimaanlage nicht benutzt wird?

Heute war so ein Tag. Continue Reading »

Shinkansen 新幹線

Benny June 1st, 2010

Der Shinkansen, einer der fortschrittlichsten Züge unserer Welt und Zeit. Wer den ICE mag, wird den Shinkansen lieben. Der Shinkansen in der Economy Class  ist geräumiger als der ICE in gleicher Klasse und fährt zu dem meiner Meinung nach ruhiger (und man hört nicht das vom ICE bekannte laute Bremsenquitschen bei der Einfahrt am Bahnhof).

Eigentlich heißt “Shinkansen” 新幹線 so viel wie “Neue Hauptlinie”, es ist also an sich nicht der Zug, sondern die Strecke gemeint. Im Volksmund wird mit dem Wort aber der Zug assoziiert.

Die Verkehrsdichte der Shinkansen ist recht dich. Das heißt, dass man mit einem Shinkansenticket in der Hand, eigentlich kaum einen Fahrplan benötigt, da der Shinkansen zumindest auf der Hauptstrecke zwischen Tokyo und Osaka beinahe alle 20 Minuten verkehrt.

Allerdings hat Japan auch einige Startvorteile gehabt, beim Bau der “neuen Hauptlinie”, denn Erstens ist Japan ein sehr vertikales Land (man vergleiche mal das japanische Shinkansennetz, welches zum Teil noch geplant ist, mit dem deutschen ICE-Streckennetz), so dass nicht so viele verwobene Strecken nötig sind, zum Zweiten aber hatte Japan ein ganz eigenes Schienennetz nur für den Shinkansen bauen können.

Da Japan vor dem Shinkansen nur sehr rückständige Schmallspurschienenbahnen hatte, lohnte es sich, ein ganz neues Prestige-Netz zu bauen. So hat der Shinkansen sein ganz eigenes Netz, welches er sich nicht mit schwerem Güterverkehr und sonstigen Schienenfahrzeugen teilen muss. Dieser Vorteil ist auch der Grund, warum der Shinkansen eine hohe Geschwindikeit und Pünktlichkeit erreichen kann, sowie die Unfallgefahr geringer ist.

Der einzige ernstere Unfall des Shinkansen war im Jahr 2004 bei einem starken Erdbeben (trotz ausgereifter und automatisierter Notbremse mit Erdbebenerkennung), jedoch selbst da sind keine Menschen ums Leben gekommen (man vergleiche deutsche ICE Unglücke, ganz ohne Erdbeben, dafür aber mit halbmaroden Schienennetzen).

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Tokyo 東京

Benny May 18th, 2010

Tokyo 東京 ist wirklich eine bombastische Stadt. Sogar Chinesen sagen, dass Tokyo wegen seiner Menschenmassen förmlich aus allen Nähten platzt.Die Metropolregion Tokyo gilt als die größte der Welt.

Diesen Ausblick auf die Bucht, mit Sicht auf die größte Brücke und dem bekanntesten Turm von Tokyo, kann man von der Shopping Mall in O-Daiba お台場 aus genießen. O-Daiba ist eine Insel mit Parks, einem Riesenrad, Shopping-Möglichkeiten, Restaurants und teuren Hotels. O-Daiba ist bekannt für seine moderne Architektur. Hingelangen zu dieser Insel kann man mit einem Schiff oder über die Rainbow Bridge (auf dem Foto zu sehen) mit Zug, Bus oder auch zu Fuß.

Tokyo

Vokabeln:

Brücke - Chin.: 橋 [桥] qiáo oder technischer 橋梁 [桥梁] qiáoliáng; Jap.: 橋 はし oder in der Schriftsprache 橋梁 きょうりょう

Tokyo Tower – Jap.: 東京タワー



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